Was beim Kauf einer Sauna zu beachten ist

Bei dem Kauf einer Sauna ist es besonders wichtig, auf diverse Qualitätsmerkmale zu achten. Dies sorgt im Nachhinein für eine längere Lebensdauer dieser und spart eine Menge Kosten für Reparaturen oder Wartung. Auch die Gesundheit kann beeinträchtigt werden, wenn bestimmte Stoffe, die schlechte Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben, bei der Herstellung der Sauna verwendet wurden.
Besonders wichtig ist die Stärke der Blockbohlen bzw. der einzelnen Elemente, die später die Außenverkleidung und Wände darstellen. Da eine sehr große Stärke für hohe Qualität spricht, ist es empfehlenswert, eine mittlere bis große Stärke der Wände zu wählen. Diese bringen zusätzliche Stabilität in das Gebilde. Allerdings steigt auch der Preis umso stärker, je breiter die Wände werden. Daher sollte ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Qualität und Preis gewählt werden.

Auch ist zu beachten, dass keine synthetischen Farbstoffe, künstliches Parfüm, Konservierungsstoffe oder Rohstoffe von toten Tieren bei der Herstellung verwendet wurden. Zusätzlich sollte das Material PEG-frei sein, da PEG (Polyethylenglykol) (ein Konservierungsmittel) bei einer Vielzahl von Leuten Allergien hervorruft und die Gesundheit stark beeinträchtigen kann.

Idealerweise ist das Produkt FSC-zertifiziert, da dies bedeutet, dass die Herkunft des Rohstoffs Holz von der Beschaffung aus dem Wald bis hin zum Endkunden kontrolliert wurde. So kann auch der Erwerber einer Sauna etwas für den Umweltschutz tun.

Ein VDE-Prüfsiegel garantiert einen hohen Qualitätsstandard für die technische Ausstattung. Geräte, die mit diesem Prüfsiegel versehen sind, wurden ausgiebigen Tests und Kontrollen unterzogen, sodass man diesen ohne Bedenken vertrauen kann.

Zudem ist es ratsam, eine Tür aus Sicherheitsglas mit einer Dicke von mindestens 6 mm zu verwenden. Zwar wird dies in der Regel als Standardausstattung angesehen, allerdings gibt es auch Ausnahmen, sodass diese Tatsache immer überprüft werden sollte. So wird ein Zersplittern der Tür ausgeschlossen und dadurch die Verletzungsgefahr minimiert. Dabei sollte an den Türrahmen eine Profildichtung angebracht sein, die das Entweichen der Wärme verhindert. Allgemein ist ein guter Wärmedämmwert der Saunakabine von Vorteil, weil so erhebliche Einsparungen an Energie möglich sind.

Zum Schutz vor eventuellen Verbrennungen sollte der Saunaofen durch ein Schutzgitter abgeschirmt sein, sodass diese Gefahrenquelle von vorneherein ausgeschlossen werden kann.

Für eine automatische Abschaltung des Betriebes dient eine Zeitschaltuhr, die bereits im Preis der Sauna inbegriffen sein sollte, da sonst Extrakosten im Nachhinein auf den Nutzer zukommen, sollte er auf diese Funktion nicht verzichten können. Um einen komfortablen Aufenthalt in der Sauna genießen zu können, bringen viele Hersteller eine Kopfstütze an jeden Liegeplatz an.
Der Einsatz von nicht-rostenden Schrauben an der Unterseite der Liege- und Sitzbänke zur Befestigung der Latten ist ebenfalls wichtig. Auch sollten die Liege- und Sitzbänke aus einem splitterfreiem Weichholz gefertigt sein, das die Wärme nur geringfügig leitet und leicht herausnehmbar sein, um die erforderliche Reinigung schnell und unkompliziert durchführen zu können. Es sollte zusätzlich gewährleistet sein, dass die Luft innerhalb der Sauna mehrmals in der Stunde ausgetauscht wird. Zu guter Letzt sollte der Käufer darauf achten, dass bereits in der Produktion spezielle Kanäle eingearbeitet wurden, damit eine sichere, innenliegende Kabelführung möglich ist, die zugleich nicht sichtbar ist.